
Ganzkörper-Heuwickel wirken durchblutungsfördernd, entkrampfend und immunstimulierend.
Seelisches und körperliches Wohlbefinden werden gesteigert.
Die erste schriftliche Erwähnung des Heubades findet sich in dem 1803 erschienenen Buch "Balneotechnik " des Arztes Th. Schreger. Daraus ist zu lesen, dass der Brauch des Heubades wesentlich älter ist. Er beschreibt die heilende und schweißtreibende Wirkung der ätherischen Öle, die zu einem deutlichen Rückgang von krankhaften Wasseransammlungen (Ödeme) im Körper führen.
Nach dem anstrengendem Heuarbeiten auf den Bergen Südtirols haben die Bauern immer in den Heukammern übernachtet. Den Tag darauf waren Sie trotz der großen Mühen fitt und ausgespannt. Dies wurde untersucht und man entdeckte die wohltuenden Dämpfe des Heus auf gestresste Glieder.
Das Heubad ist eigentlich ein Heuwickel. Der Körper wird mit eingewässertem Heu eingepackt. Durch die sich entwickelnde Wärme werden die Inhaltsstoffe des Heus aufgeschlossen und können so ihre gesundheiltliche Wirkung entfalten. Die Temperatur beträgt ca. 40 - 42°C und die Behandlungsdauer ca. 20 - 25 Minuten.
Befeuchtetes u. vorgewärmtes Heu im Leinentuch wird auf eine Art Hängematte ausgebreitet. Der Körper kann sich nun ganz entspannt in diese Wanne legen und wird nun von dem nassen Heu leicht umhüllt. Kein Pieksen, Kratzen und Heuschnupfen stört dieses Vergnügen. Unter der Matte strömt weiter warmer Dampf und umhüllt somit den Körper mit den Wirkstoffen der Heublumen.
Eine Decke umhüllt ab den Schultern den ganzen Körper und hält die Temperatur wohlig warm bei ca. 40° Celsius. Der Kopf liegt frei und ganz entspannt den Tönen und Farben des Badl’s lauschend.
Anschließend wird durch eine Massage der gesamte Körper nochmals verwöhnt.
Ein Kräutertee läßt dieses besondere Vergnügen ausklingen.
Dauer: ca. 75 min.
Tipp: Ein besonderes Vergnügen zu zweit.

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